Baubeschreibung
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Römerstrasse 25+27 - Weststadt, Heidelberg
1. VORBEMERKUNG
Grundlagen der Ausführung der Bauleistungen sind die Baugenehmigung, die im notariellen Kaufvertrag mitbeurkundeten Pläne, diese Baubeschreibung, alle gesetzlichen Bestimmungen sowie sämtliche technischen Vorschriften und Normen in der zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gültigen Fassung wie z.B. DIN-Normen, EN-Normen, ISO-Normen, VDI/VDE-Richtlinien, soweit sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.
Die Wärmeschutzmaßnahmen erfüllen die Vorgaben der EnergieEinsparVerordnung 2009.
2. BAUGRUNDSTÜCK
Das zu bebauende Grundstück liegt in Heidelberg, Weststadt, Römerstraße 25+27. Das Grundstück ist zum Teil bebaut. Die auf dem Grundstück oberirdisch vorhandene Bebauung wird komplett abgetragen und entsorgt. Unterirdische Bauteile werden nur im Bereich der Neubebauung vollständig entfernt.
In den übrigen Grundstücksbereichen, die nicht neu überbaut werden, erfolgt eine Beseitigung der im Boden vorhandenen Bauteile nur bis zu einer Tiefe von 50 cm unterhalb des fertigen Geländeniveaus
3. HAUSANSCHLÜSSE / ÖFFENTLICHE ERSCHLIESSUNG
Die Kosten für die erstmalige Herstellung der Anschlüsse des Gebäudes und der Wohnungen an die Versorgungsnetze für Wasser, Abwasser, Strom, Fernwärme und Telefon sind mit dem Kaupreis bezahlt.
4. BAUWERK
4.1 Erweiterter Rohbau
Herrichten des Baugrundstücks, Herstellung der Baugrube, der Fundament- und Rohrleitungs-gräben, Wiederverfüllen und Verdichten der Arbeitsräume.
Bodenplatte aus Stahlbeton gem. statischer Erfordernis.
Die Außenwände der Wohnungen werden aus Kalk-Sandstein-Mauerwerk oder, sofern statisch erforderlich, in Teilbereichen aus Stahlbeton hergestellt. Die Außenwände der Untergeschosse werden aus Stahlbeton hergestellt. Die Feuchtigkeitsabdichtung der erdberührten Bauteile erfolgt durch das Aufbringen einer bituminösen Beschichtung oder durch die Herstellung einer Kombinationsabdichtung durch Verwendung von wasserundurchlässigem Stahlbeton mit geeigneter Fugenabdichtung.
Die seitlichen Wände der Dachgauben (Gaubenbacken) werden aus Mauerwerk, Stahlbeton oder in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion hergestellt.
Trennwände zwischen den einzelnen Kellerräumen und den Fluren, sofern in Einzelfällen nicht massiv errichtet, bestehen aus verzinkten Metall-Trennwandgitterelementen.
Decken aus Stahlbeton, teilweise unter Verwendung von Halbfertigteilen nach statischen und schallschutztechnischen Erfordernissen. Die Fugen der Halbfertigteil-Deckenplatten werden, außer im Untergeschoss, verspachtelt.
Auskragende Balkonplatten aus Betonfertigteilen, wärmetechnisch vom Gebäude abgekoppelt, mit Sichtbetonoberfläche und Spaltklinkerbelag. Dachterrassen und Loggien deren Flächen ganz oder teilweise über Wohnräumen liegen werden mit Wärmedämmung und Naturwerksteinplatten auf Stelzlager oder im Splittbett ausgeführt. Die Abdichtung erfolgt dann wie unter 4.1.12 beschrieben.
Treppenläufe aus Stahlbetonfertigteilen. Aufzugsschachtwände aus Kalk-Sandstein-Mauerwerk oder, sofern statisch oder konstruktiv notwendig, aus Stahlbeton.
Überdachte Zufahrtsrampe zur Tiefgarage als gegen das Eindringen von Wasser abgedichtete Konstruktion zum Schutz darunterliegender Räume.
Schrägdachkonstruktionen aus Nadelholz in den statisch und konstruktiv notwendigen Dimensionen, Eindeckung mit Betondachsteinen. Mineralwolle-Wärmedämmung zwischen den Dachsparren bzw. oberhalb der obersten Decke. Alle von außen sichtbar bleibenden Holzteile der Dachkonstruktionen werden gehobelt.
Flachdächer mit Betondecken, Abdichtung mit zweilagig verlegten, kunststoffvergüteten bituminösen Schweißbahnen, zusätzlich Polystyrol-Wärmedämmung über beheizten Räumen bzw. im Bereich aufgehender Wände.
Balkone und alle Flachdachflächen erhalten Bodeneinläufe. Der nicht überbaute Teil der Tiefgarage erhält eine Flächendrainage und, soweit notwendig, Flachdacheinläufe mit Revisionsschächten in Höhe des Dachgartenaufbaus.
Dachrinnen, außenliegende Fallrohre und sonstige Blechteile werden aus Titanzinkblech, im Gebäudeinneren verlaufende Regenentwässerungsrohre aus Stahlguss hergestellt. Standrohre und urch Balkonplatten laufende Fallrohre aus verzinktem Stahl, System Loro-X. Standrohre mit Reinigungsöffnungen. Die Dach-, Balkon- und Dachterrassenentwässerung wird an das Kanalsystem angeschlossen.
Brandgiebelabdeckung aus Titan-Zinkblech
4.2 Ausbau
Kunststoff-Fenster (U-Wert=1,3), zur Römerstraße in Schallschutz-Ausführung (Rw,R 45dB), mit Dreh-Kipp-Beschlägen.
Balkon-, Loggien- Terrassen- und Dachterrassenfensterelemente sowie verglaste Brüstungselemente bodentiefer Fenster, Seiten- und Unterlichter teilweise feststehend. Küchenfenster teilweise mit feststehendem Unterlicht Innenfensterbänke aus Granit-Naturstein bzw. aus Fliesen in Bädern und WC´s.
Außenfensterbänke aus weiß einbrennlackiertem Leichtmetall.Im Keller werden vergitterte verzinkte Stahlkellerfenster eingebaut. Lichtschächte aus Beton oder Betonfertigteilen mit Gitterrostabdeckungen.
Dachflächenfenster aus Kunststoff (z.B. Velux oder Roto ).
Alle Fenster und Fenstertüren in der Fassade sowie die Dachflächenfenster erhalten eine Verglasung aus 2-Scheiben-Isolierglas (Ug-Wert min.1,2), Badezimmerfenster mit Ornamentglas.
Wohnungsfenster in den Außenwänden und den Dachgauben erhalten Kunststoffrollläden mit Nachlüftspalt und Rollladengurten in Einbau-Gurtwicklerkästen oder Handkurbeln. Die Dachflächenfenster erhalten Aufsatzrollläden mit Handkurbeln. Die Wohnungen 32, 33 und 34 erhalten elektrische Rolladenantriebe.
Einbrennlackierte Aluminium-Rahmentür mit Blockrahmenzarge und Glasfüllungen, integriertem Obentürschließer mit Feststeller, elektrischem Türöffnerfach Verriegelung, Stoßgriff außen und Innentürdrücker.
Stabile Holzwerkstofftür mit farbiger Beschichtung und Stahlumfassungszarge. Die Türen sind mit einem Weitwinkelspion, Profilzylinder-Sicherheitsschloß mit 3-fach Verriegelung, einer unteren Bodentürdichtung und dreiseitiger Anschlagdichtung ausgestattet. Die Türen erhalten innen einen Türdrücker und aubeträgt 37dB.
Laminatbeschichtete Holzwerkstofftürblätter mit Futter und Bekleidung, Edelstahltürdrückern, Buntbartschloss und dreiseitiger Profildichtung. Badezimmer- und WC-Raumtüren mit Riegeloliven. Ganzglastüren aus profiliertem Sicherheitsglas zwischen den Wohnzimmern und den Dielen sofern im Plan eingezeichnet.
Für die Innentüren stehen 4 verschiedene Oberflächendekore bzw. Glasdesigns nach Bemusterung zur Auswahl.
Stahltüren mit Stahleckzargen , teilweise entsprechend den brandschutztechnischen Anforderungen als Feuerschutztüren mit Obentürschließern. Die Türen der Abstellräume werden im System der Trennwandgitterelemente hergestellt und erhalten ein Kastenschloss mit Profilzylinder. Zwischen dem Treppenhaus und den Kellerfluren bzw. Tiefgarage sind die Türen in der entsprechenden Feuer- oder Rauchschutzklasse mit Stahlzargen und Gleitschienenobentürschließer auf der Bandgegenseite einzubauen
Briefkastenanlage in Auf- oder Unterputzbauweise. Klingel- und Gegensprechanlagen als Wandeinbauanlagen an den Zugangstüren zum Treppenhaus im EG, am Hauszugang in der Römerstraße zusätzlich mit Videokamera.
Alle Wohnungswände aus Kalk-Sandsteinen erhalten einen einlagigen Gipsputz. Betonwände und Wände aus Vollgipssteinen werden tapezierfertig gespachtelt. Dachschrägen und Gaubenbacken zu Wohnbereichen werden mit Gipskartonplatten auf einer Unterkonstruktion verkleidet.
Die Wände von Treppenhaus und Treppenhausfluren erhalten einen Kunstharz-Edelputz, Korngröße 1,5 mm.
Die übrigen Untergeschoßwände werden, sofern aus Mauerwerk hergestellt, vollfugig vermauert und bleiben, wie auch die Untergeschoßwände aus Beton (keine Sichtbetonqualität) unverputzt.
Wohnungsaußenwände erhalten als Außenputz ein Wärmedämmverbundsystem nach Wärmeschutzberechnung auf Grundlage der EnEV 2009 mit einem glasfasergewebeverstärkten zweilagigen farbigen mineralischen Putz. Ein zweilagiger wasserabweisender Sockelputz wird auf einer Dämmstoffschicht aufgebracht. Das Erdgeschoß wird strassenseitig mit Naturstein verblendet.
Die Bekleidung der Außenwände im Sockelbereich mit Perimeterdämmplatten erfolgt bis mind. 80 cm unter Geländeniveau bzw. auf der Außenseite beheizbarer Räume bis zum Fundament.
Aus gestalterischen Gründen können Teile der Fassade mit großformatigen Fassadentafeln verkleidet werden.
Teile der unterseitigen Tiefgaragendecke und der angrenzenden Wand- und Stützenbereiche erhalten eine Isolierung aus mit Holzwolleleichtbauplatten kaschierter Wärmedämmung entsprechend den wärmeschutztechnischen Erfordernissen gem. Wärmeschutzberechnung.
In den Wohnungen wird schwimmender Heizestrich auf einer Wärme- und Trittschalldämmung eingebracht.
Bad, Dusche, WC, und Küche erhalten keramische Fußbodenfliesen, Format 20/20 oder 30/30 im Bad und Dusche. Die Wände des Bades, der Dusche und des WC´s werden raumhoch gefliere.
In den Küchen wird ein 80 cm hoher Streifen oberhalb der Arbeitsflächen an den Wänden mit Mittelmosaikfliesen, Format 10/10 gefliest. Die Wände der Räume mit Fußbodenfliesen erhalten, sofern die Wände nicht gefliest sind, einen Fliesensockel.
Helle Spaltklinkerplatten auf den Böden der Balkone mit Sockelplatten aus gleichem Material an den anschließenden Wänden.
Für die in den Wohnungen zu verlegenden Fliesen stehen je 10 verschiedene Wand- und Bodenfliesen zum Preis von 60,- €/m² incl. MWSt. und Verlegekosten nach Bemusterung zur Auswahl.
Alle Wand- und Deckenflächen in den Wohnungen, soweit nicht mit Fliesen belegt, werden mit Raufasertapete tapeziert und mit Dispersionsfarbe weiß gestrichen. Die Anbindeleitungen der Heizkörper werden lackiert.
Die Wände der Treppenräume und der Etagenflure erhalten einen Dispersionsfarbanstrich. Die Decken dieser Räume und Treppenunterseiten werden gespachtelt und mit Dispersionsfarbe weiß gestrichen.
Technik- und Abstellräume im UG, sowie die Tiefgarage erhalten an Decken, Stützen und Wänden einen hellen Dispersionsfarbanstrich. Die Böden dieser Räume mit Ausnahme der Tiefgarage erhalten einen Fußbodenfarbanstrich und ca. 10 cm hohen Sockelanstrich mit AcrylFußbodenfarbe. Die Aufzugsschächte und Maschinenräume erhalten einen ölbeständigen Fußboden- und Sockelanstrich.
Die Treppengeländer der Treppenhäuser werden lackiert.
Die Stahlzargen der Wohnungseingangstüren, Aufzugsschachttüren und Stahltüren im Untergeschoß erhalten einen Kunstharzlackanstrich.
Die Untergeschoßtüren werden beschriftet, die Türen zu den Abstellräumen der einzelnen Wohnungen erhalten ein Schild mit der jeweiligen Wohnungsnummer.
Parkplatzkennzeichnung und Nummerierung in der Tiefgarage.
Von außen sichtbar bleibende Holzteile der Dachkonstruktion werden grundiert und farbig lasiert.
Der Gebäudesockel erhält einen Anstrich mit Fassadenfarbe auf Silikonharzbasis.
Die Unterseiten und die freien Ränder der Balkonplatten erhalten einen Fassadenfarbanstrich.
Egalisationsfarbanstrich der abgetönten WDVS-Fassaden im erforderlichen Umfang.
Die Fußböden der Wohnungen, soweit nicht mit Fliesen belegt, erhalten Echtholzparkett einer Preisklasse von 50,- €/m² incl. MWSt. und Verlegekosten.
Zur Ausführung kommt ein Mehrschichtparkett mit Vollholzdeckschicht in Buche oder Eiche, die Auswahl erfolgt durch den Käufer nach Mustervorlage durch den Verkäufer. Die allgemein zugänglichen Etagenflure und die Treppenhäuser erhalten einen Natursteinfußboden aus poliertem Granit. Sauberlaufzonen hinter den Hauseingangstüren aus Leichtmetallprofilen mit auswechselbaren Bürsten.
Balkone und Dachterrassen erhalten Geländer aus Stahlprofilen mit horizontalen oder vertikalen Füllstäben. Teilweise erhalten Balkone und Dachterrassen eine Blende aus farbigem oder satiniertem Glas. Nicht feststehend verglaste Fenster, bei denen eine Absturzgefahr besteht sowie Treppen erhalten Geländer aus Stahlprofilen mit horizontalen oder vertikalen Füllstäben, Handläufe werden aus Edelstahl-Rundrohr gefertigt. Edelstahl-Rundrohr-Stäbe auch vor den Fenstern mit tiefliegender Brüstung.
Sichtschutzelement zwischen den Dachterrassen der Wohnungen Nr.33 und 34 aus Stahlprofilen mit Füllung aus farbigem oder satiniertem Glas. Sichtschutzelement zwischen den Terrassen der Wohnungen Nr.2 und 3, sowie zwischen Nr. 4 und 5 aus Stahlprofilen mit geschlossener, farbiger Füllung (z.B. Trespa), Höhe ca. 1,8m, Länge ca.2m. Zugangstore zum außenliegenden Vorraum des Hauszuganges aus Stahlprofilen mit horizontalen oder vertikalen Füllstäben. Abschluss der Tiefgaragenabfahrt mit Rollgitttertor, über Handsender (2St/Wohnung) öffenbar, das Schließen erfolgt zeitversetzt automatisch.
Außenliegende Fluchttreppe als Stahlkonstruktion mit Gitterroststufen.
Die tragende Konstruktion der Fahrradgaragen wird aus Stahlprofilen hergestellt. Die Überdachung erfolgt mit einem leichten Metalldach. Die Fahrradabstellplätze selbst werden jeweils mit mehreren, höhenversetzten Ständern ausgestattet.
Alle nicht aus Edelstahl bestehenden Stahlkonstruktionen im Außenbereich werden verzinkt.
Sämtliche Türen außer den Wohnungsinnentüren werden mit Profilzylindern einer Schließanlage ausgestattet, so dass die Bewohner mit nur einem Schlüssel alle für sie zugänglichen Bereiche erreichen können. Innenliegende Treppenhaustüren, sowie Technikraumtüren erhalten Blindoder Knaufzylinder, ggf. Panikschlösser.
Im Leistungsumfang ist eine Bauendreinigung enthalten.
4.3 Technische Gebäudeausrüstung
Die Beheizung der Wohnräume erfolgt über eine Fußbodenheizung, in den Bädern zusätzlich Handtuchheizkörper. Die Anschlussleitungen der Badezimmerheizkörper werden aus der Wand kommend an die Heizkörper geführt.
Wärmeversorgung über Fernwärme der Stadtwerke Heidelberg. Wärmetauscher und zentraler Warmwasserspeicher werden in den Technikräumen im KG installiert. Jede Wohnung/Einheit erhält einen eigenen absperrbaren Unterkreislauf mit elektronischer Durchflußmesseinrichtung zur individuellen Wärmemengenverbrauchserfassung. Die Messeinrichtungen werden von der, die Heizkostenabrechnung durchführenden Firma vermietet. Zur Temperierung der Treppenhäuser werden im Unter- oder Erdgeschoß Röhrenradiator-Heizkörper eingebaut. Wärmegedämmte Heizungsrohrleitungen im 2-Rohr-System in Kupfer, Stahl oder Kunststoff im schwimmenden Estrich bzw. in Installationsschächten und in den Keller- und Technikräumen unter der Decke verlegt.
Rohrdurchführungen an Wänden und Böden erhalten Kunststoffrosetten.
Warm-, Kalt- und Zirkulationsleitungen aus zugelassenen Materialien entsprechend den Vorschriften des regionalen Wasserversorgungsunternehmens. Abwasserleitungen in den Installationsschächten und unter der Kellerdecke aus Stahlguss, die Anbindungsleitungen zu den Sanitärobjekten aus HT-Kunststoffrohren, Grundleitungen außerhalb des Gebäudes aus KG-Kunststoffrohren oder Betonrohren. Es wird eine Druckerhöhungsanlage installiert.
Schmutzwasserhebeanlage für fäkalienfreies Abwasser mit optischem und akustischem Störmelder in einem Bodenschacht in der Tiefgarage oder einem allgemein zugänglichen Kellerraum.
Bodeneinläufe mit Anschluss an die Entwässerungseinrichtungen in den Technikräumen. Entwässerungsrinnen an mehreren Stellen der TG-Zufahrt und vor den Hauseingängen.
Ausgussbecken mit Warm- und Kaltwasserzapfstelle im Technikraum.
Die Warm- und Kaltwasserverbrauchserfassung erfolgt für jede Einheit über eigene Zähler. Die Messeinrichtungen werden von der, die Heizkostenabrechnung durchführenden Firma vermietet und im Bereich der Unterverteilung installiert.
Zum Einsatz kommen Sanitärobjekte und Armaturen namhafter Hersteller wie Villeroy & Boch, Keramag, Duravit, Ideal-Standard, Hans Grohe oder gleichwertig. Alle Sanitärobjekte werden in der Standardfarbe weiß ausgeführt.
- Stahl-Email-Badewanne, Größe ca. 170 x 75 cm, mit Einhand Wannenfüll- und Mischbatterie, Handbrausegriff mit
verstellbarer Befestigungsstange, Wannenab- und Überlaufgarnitur mit Exzenterbetätigung, Wannengriff.
Sofern keine separate Dusche in der Wohnung vorhanden: Duschkabine als Badewannenaufsatz, faltbar, aus
Alu-Rahmen mit Kunststoffglas-Einsätzen.
- Je nach Wohnungstyp ggf. zusätzlich: Stahl-Emaille-Duschtasse, Größe ca. 80 x 75 cm, Thermostat-Mischbatterie,
Handbrausegriff mit verstellbarer Befestigungsstange, Duschkabine aus Alu-Rahmen mit Kunststoffglas-Einsätzen.
- Porzellan-Waschtisch, Breite ca. 60 cm, mit Einhand- Mischbatterie
- Wandhängendes Porzellan-Tiefspülklosett, WC-Sitz aus Kunststoff, Unterputz-Spülkasten
- Handtuchhalter, verdeckt befestigter Wandspiegel ca. 50 x80 cm, WC-Papierhalter
- Wasser- und Abwasseranschlüsse für Waschmaschine als Waschgeräte-Siphon mit Wasserversorgung für Wandeinbau
(oder im Dusch-WC, je nach Wohnungstyp).
Zum Einsatz kommen Sanitärobjekte und Armaturen namhafter Hersteller wie Villeroy & Boch, Keramag, Duravit, Ideal-Standard, Hans Grohe oder gleichwertig. Alle Sanitärobjekte werden in der Standardfarbe weiß ausgeführt.
- Stahl-Emaille-Duschtasse, Größe ca. 80 x 75 cm, Thermostat-Mischbatterie, Handbrausegriff mit verstellbarer
Befestigungsstange, Duschkabine aus Alu-Rahmen mit Kunststoffglas-Einsätzen.
- Porzellan-Waschtisch, Breite ca. 50 cm, mit Einhand- Mischbatterie
- Wandhängendes Porzellan-Tiefspülklosett, WC-Sitz aus Kunststoff, Unterputz-Spülkasten
- Handtuchhalter,verdeckt befestigter Wandspiegel ca. 50 x80 cm, WC-Papierhalter.
Je nach Wohnungstyp auch nur als Gäste WC ohne Dusche:
- Handwaschbecken, Breite ca. 30cm, mit Einhand- Mischbatterie
- Wandhängendes Porzellan-Tiefspülklosett, WC-Sitz aus Kunststoff, Unterputz-Spülkasten
- Handtuchhalter, verdeckt befestigter Wandspiegel ca. 50 x80 cm, WC-Papierhalter.
Die Küchen erhalten einen Abwasseranschluss und Warm- und Kaltwasseranschlüsse mit Eckventilen. Ein Eckventil als Doppelspindelventil zum zusätzlichen Anschluss einer Spülmaschine. Der Abwasseranschluss wird von der nächsten geeigneten Installationswand bzw. Installationsschacht unmittelbar über dem fertigen Fußboden bis zu dem Punkt geführt, an dem in den Plänen die Küchenspüle eingezeichnet ist.
Drei Stück absperr- und entleerbare Außenwasserhähne mit Steckschlüsseloberteil und Schlauchanschlussgewinde zur Bewässerung / Reinigung der Außenanlage.
Je ein Außenwasserhahn mit Schlauchanschlussgewinde (frostsicher und / oder absperr- und entleerbar) im Bereich aller Garten-/ Dachgartenflächen mit Sondernutzungsrechten.
Die Ausführung der Elektroinstallation erfolgt nach DIN 18015, den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens.
Es kommt ein Großflächenschalter- und Steckdosenprogramm in der Farbe reinweiß zur Ausführung. Die Installation erfolgt in den oberirdischen Etagen und im Treppenhaus in Unterputzausführung, in Keller- und Tiefgaragenbereichen in Aufputzausführung.
Die Hausanschlüsse für Strom, Kabelanschluss und Telefon mit den jeweiligen Hauptverteilungen und die Zählertafeln werden im Haustechnikraum installiert, die Elektro-Unterverteilungen befinden sich in den einzelnen Wohnungen.
Die Lage von Steckdosen, Schaltern, Lichtauslässen und sonstigen ELT-Dosen wird vom Verkäufer auf der Grundlage des Möblierungsvorschlages im Prospekt festgelegt.
Diele
1 Deckenauslass mit Ausschaltung (Raumgröße unter 5 m²) oder
2 Deckenauslässe mit Wechselschaltung (Raumgröße über 5 m²) oder
2 Deckenauslässe mit Stromstosstastern (Raumgröße über 8 m²)
1 Steckdose
1 Türsprechanlage mit Sicht- und Sprechverbindung zur Hauseingangstür an der Römerstraße, zur Treppenhaustür im
EG mit Sprechverbindung.
1 Klingeltaster im Flur neben der Wohnungszugangstür
Küche
1 Deckenauslass mit Aus- oder Wechselschaltung
1 Wandauslass für Arbeitsflächenbeleuchtung mit Ausschaltung
1 Herdanschlussdose
1 Steckdose für Dunstabzugshaube ( Umluft )
1 Steckdose für Geschirrspüler (separat abgesichert)
1 Doppelsteckdose für Kühl- / Gefriergerät
4 Doppelsteckdosen über der Arbeitsplatte, davon 1 für Mikrowelle separat abgesichert
1 Steckdose unter Lichtschalter
Abstellraum
1 Deckenauslass mit Kontroll-Ausschaltung
1 Steckdose
Spitzboden
1 Schiffskorbleuchte mit Ausschaltung im Bereich der Dachbodeneinschubtreppe
Wohnen (bis 20 m²)
1 Deckenauslass mit Aus- oder Wechselschaltung
1 Doppelsteckdose
1 Dreifachsteckdose in Nähe des TV-Anschlusses
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
1 Antennenanschlussdose für Radio und TV
1 Telefonanschlussdose (TAE-Einheit)
Wohnen (über 20 m²)
2 Deckenauslass mit Aus- oder Wechselschaltung
2 Doppelsteckdose
1 Dreifachsteckdose in Nähe des TV-Anschlusses
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
1 Antennenanschlussdose für Radio und TV
1 Telefonanschlussdose (TAE-Einheit)
Essen
1 Deckenauslass mit Wechselschaltung
2 Doppelsteckdosen
1 Steckdose unter einem Lichtschalter
Wohn-Esszimmer
2 Deckenauslässe mit getrennten Aus- oder Wechselschaltungen
2 Doppelsteckdosen
1 Dreifachsteckdose in Nähe des TV-Anschlusses
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
1 Steckdose in Nähe des Essplatzes
1 Antennenanschlussdose für Radio und TV
1 Telefonanschlussdose (TAE-Einheit)
Zimmer
1 Deckenauslass mit Ausschaltung
1 Doppelsteckdose
1 Dreifachsteckdose in Nähe des TV-Anschlusses
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
1 Antennenanschlussdose für Radio und TV
1 Telefonanschlussdose (TAE-Einheit)
Bad
1 Wandauslass über dem Waschbecken hinter dem Spiegel und
1 Deckenauslass mit gemeinsamer Ausschaltung
1 Doppelsteckdose in Nähe des Waschtisches
1 Doppelsteckdose für Waschmaschine und Kondensat-Wäschetrockner
Dusch-WC
1 Wandauslass über dem Waschbecken hinter dem Spiegel und
1 Deckenauslass mit gemeinsamer Ausschaltung
1 Doppelsteckdose in Nähe des Waschtisches
WC
1 Wandauslass über dem Waschbecken hinter dem Spiegel
1 Steckdose in Nähe des Waschtisches
Schlafen
1 Deckenauslass mit Wechselschaltung
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
1 Steckdose oberhalb des Schrankes (H=2,35m)
1 Doppelsteckdose seitlich neben jedem der Betten
1 Telefonanschlussdose (TAE-Einheit)
Freisitze
1 Außenleuchte mit Ausschaltung in der Wohnung
1 Steckdose mit Ausschaltung in der Wohnung
Treppenhäuser/Flure
Bedarfsgerechte Ausstattung der allgemein zugänglichen Bereiche mit gestalterisch ansprechenden Wand- und/oder Deckenleuchten sowie Steckdosen in ausreichender Anzahl.
Hauszugänge
Wand- bzw. Deckenleuchten im Bereich der Hauseingänge und den Zuwegungen dorthin mit automatischen Schalteinrichtungen in Verbindung mit einem Dämmerungsschalter gesteuert.
Kellerflure
Schiffskorbleuchten mit Ausschaltung an der Zugangstür
Abstellräume
1 Schiffskorbleuchte mit Ausschalter
1 Steckdose
Der Stromverbrauch der Abstellräume wird über die Wohnungszähler erfasst.
Technikräume
Langfeldleuchten mit Ausschaltung an der Zugangstür Elektroanschlüsse für die haustechnischen Anlagen nach Erfordernis 1 Doppelsteckdose je Raum
Tiefgarage
EVG-Langfeldleuchten mit Tastschaltern an mehreren Stellen und einstellbarem Schaltrelais, zusätzlich Bewegungsmelder im Einfahrtbereich .
Fahrradgaragen
Schiffskorbleuchte mit Ausschaltung
Abfallbehälterraum
Schiffskorbleuchten mit Ausschaltung
Sonstiges
Elektroinstallationen für den Betrieb aller technischen Einrichtungen gem. dieser Baubeschreibung im erforderlichen Umfang.
Sicherheits- oder Fluchtwegleuchten in dem von der Baubehörde geforderten Umfang
Stromzähler
1 Stromzähler des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens (EVU) je Wohnung im Technikraum im UG
1 Stromzähler des EVU´s für Allgemeinstrom
1 Stromzähler als privater Zwischenzähler für den Strom der Aufzüge
1 Stromzähler als privater Zwischenzähler für die Heizungsanlage
1 Stromzähler als privater Zwischenzähler für die Tiefgarage
1 Stromzähler als privater Zwischenzähler für die Beleuchtung im Außenbereich (Allgemein- und Außenbeleuchtung)
Die privaten Zwischenzähler werden als Unterzähler der Allgemeinstromzähler installiert.
In den innenliegenden Bädern und WC´s ohne Fenster werden jeweils Einzel-Abluftventilatoren installiert. Die Steuerung des Ventilators erfolgt automatisch mit dem Einschalten der Raumbeleuchtung und zusätzlicher Feuchteautomatik in den Bädern. Die Dauer der Laufzeit wird über ein Nachlaufrelais gesteuert.
Die Be- und Entlüftung der Tiefgarage erfolgt über natürliche Querlüftung.
5. AUSSENANLAGEN
Betonverbundsteinpflaster im Bereich der Gebäudezugänge- und Zufahrten sowie der Fahrradräume und dem Verbindungsweg zum Kinderspielplatz. Terrassen werden mit Betonplatten mit Feinsplittvorsatz ausgelegt. Spritzschutzstreifen aus Grobkies und Saumsteinen entlang der Gebäudefassaden, soweit gepflasterte Flächen oder Terrassenflächen nicht unmittelbar bis an die Fassaden heranreichen. Stützwände zum Abfangen von Geländeversprüngen werden aus Lförmigen Betonfertigteilelementen hergestellt.
Die Freiflächen, für die Sondernutzungsrechte bestehen und die nicht unterbaut sind, werden mit Mutterboden eingeebnet und durch den Verkäufer gärtnerisch gestaltet. Auf den über dem Keller und der Tiefgarage liegenden Dachterrassenflächen werden oberhalb der Abdichtung intensiv begrünte Dachgärten mit Drän-, Filter- und Substratschichten angelegt, die Art der Pflanzung ist dort systembedingt beschränkt. Winkelstützelemente aus Betonfertigteilen ermöglichen in Teilbereichen das Aufbringen höherer Substratschichten, die Bepflanzung dort kann mit Blütensträuchern und Staudenpflanzen erfolgen. Winkelstützelemente aus Betonfertigteilen mit Heckenpflanzung zwischen den Gartenanteilen (Sondernutzungsrechten) der Wohnungen Nr. 3 und 4, sowie zwischen Nr. 5 und 6.
Die übrigen Freiflächen des Grundstückes werden gärtnerisch angelegt, mit Gras eingesät oder mit Bodendeckern bepflanzt und mit Rindenmulch abgedeckt.
Die Dachterrassen erhalten einen Belag aus Betonplatten mit Feinsplittvorsatz, die im Splittbett über der Abdichtungsebene verlegt werden.
Bestehende Mauern und Abgrenzungen zu Nachbargrundstücken werden, erhaltenswerte und tragfähige Substanz vorausgesetzt, optisch überarbeitet, sonst ersetzt.
In Bereichen ohne Bestandswände oder Abgrenzungen werden 1,20 m hohe, kunststoffumman-telte Maschendrahtzäune errichtet.
Der Kinderspielplatz wird mit Mutterboden eingeebnet und mit Gras angesät. Hier werden mehrere Spielgeräte (z.B. Federwipptiere, Kletterturm mit Rutsche) und 2 Gartenbänke aufgestellt. Im Bereich der Spielgeräte wird eine Fallschutzschicht aus Rindenmulch aufgebracht.
6. SONSTIGES
Alle Angaben und Zeichnungen in den Verkaufs- und Vertragsunterlagen wurden mit Sorgfalt gefertigt. Änderungen und Ergänzungen sind nicht vorgesehen, können aber aufgrund behördlicher Auflagen, technischer Weiterentwicklungen und planerischer Fortschreibung eintreten. Geringfügige Abweichungen und Änderungen sind demnach möglich und werden von den Vertragsparteien nicht als wertmindernd oder wertsteigernd angesehen. Die in den Grundrissen, den Schnitten, den Ansichten, dem Lageplan und ggf. Außenanlagenplan dargestellten Einrichtungsgegenstände, Zusatzbauteile, Bepflanzungen, Palisadenreihen, Spaliere etc. dienen nur der Veranschaulichung und sind, sofern nicht ausdrücklich erwähnt, nicht Bestandteil des Leistungsumfangs.
Die in der Wohn- bzw. Nutzflächenberechnung angegebenen Flächen beziehen sich auf Fertigmaße incl. Putzabzug. Abweichungen von den in den Zeichnungen angegebenen Maßen und Flächenangaben sind durch die Mauerwerksbauweise bedingt und im Rahmen zulässiger Bautoleranzen möglich.
Die Ausführung von in der Baubeschreibung mit "oder", "bzw." und "oder gleichwertig" beschriebenen Bauteilen, sowie die Farbgebungen, werden, um eine abgerundete Gestaltung des Gesamtbauvorhabens zu erzielen, vom Verkäufer festgelegt.
Die Auswahl der Materialien, für die dem Käufer laut dieser Baubeschreibung eine Auswahlmöglichkeit zusteht, erfolgt durch den Käufer nach vorheriger schriftlicher Einladung zu einem sogenannten Bemusterungstermin anhand vorgelegter Produktmuster. Der Zeitpunkt der Durchführung des Bemusterungstermins richtet sich nach dem Baufortschritt. Wird der Kaufvertrag erst nach bereits erfolgter Durchführung des Bemusterungstermins abgeschlossen, erfolgt die Auswahl der Materialien durch den Verkäufer. In diesem Fall wird die dann festgelegte bzw. vorhandene Bauausführung Vertragsbestandteil, auch wenn sie nicht mit dieser Baubeschreibung übereinstimmt.
Grundsätzlich ist es möglich, dass verschiedene Bauleistungen innerhalb der Häuser / Wohnungen, soweit sicherheitstechnische Belange nicht berührt werden, und öffentlich-rechtliche Vorschriften dies zulassen, vom Käufer in Eigenleistung ausgeführt werden. Die genauen Einzelheiten und Möglichkeiten sind in jedem Fall mit dem Verkäufer abzuklären. Zur Vermeidung von Störungen des Gesamtablaufs und aus haftungsrechtlichen Gründen sind Eigenleistungen jedoch stets erst nach Abnahme des Kaufvertragsgegenstandes durch den Käufer möglich.
Heidelberg, den 01.09.2009













